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Konservative Orthopädie

Historisches

Die Orthopädie war über eine lange Zeit eine fast ausschliesslich rein konservative Fachrichtung in der Medizin, die sich mit der Diagnostik und Therapie von Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen der Bewegungsorgane 
(Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen und Muskeln) befasst hat.

Ein Schwerpunkt war uns ist bis heute die Wirbelsäule, bei der es auch um die Behandlung und Verhütung von Spätfolgen geht.

Orthopädie bedeutet im Altgriechischen = "aufrecht, gerade" und "Kindererziehung"
(siehe Bild links)

Durch Bewegungserziehung ("Haltungsturnen"), korrigierende Korsette oder Gipsverbände und durch Schienenapparate versuchte man über meist monate- bis jahrelange Behandlungen eine Verbesserung der Form und Funktion oder zumindest eine Unterstützung für die Tätigkeiten im Alltag zu erreichen. Therapeutisch war die Schonung und Entlastung aber oft wichtiger als die freie Bewegung.

Mit den Fortschritten in Narkosetechniken und den Erkenntnissen der Hygiene konnte eine rasante Entwicklung operativer Methoden einsetzen.

Dadurch konnten langwierige Verläufe abgekürzt, die Belastungsfähigkeit früher erreicht und die Behandlungsergebnisse sehr oft deutlich verbessert werden.

Auf der anderen Seite wurde die orthopädische Bewegungserziehung durch eine Professionalisierung und Aufspezialisierung der Physiotherapie mehr und mehr abgelöst.

Was ist geblieben?

Sehr viel und sehr Wichtiges.

Die Konservative Orthopädie beschäftigt sich nach wie vor intensiv mit der differenzierten Therapie von Gelenk- und Muskelschmerzen, die man als solche nicht wegoperieren kann.

Traditionell stellt die Prävention (Vorbeugung) und allfällige Therapie vieler später sehr beeinträchtigender Erkrankungen wie die Arthrose (Gelenkverschleiss), Osteoporose (Knochenschwund) und Belastung- und Statikprobleme, z.B. der Füsse, das Hauptgebiet dar.

Dies hat einen hohen Stellenwert bei frühzeitiger Behandlung in den Kindesjahren.

Bei der Behandlung der Wirbelsäule wissen wir um die starke Vernetzung der Inneren Organe und der Psyche des Menschen.

Entsprechend wichtig ist die Abklärung auch in diese Richtungen und umgekehrt damit der Patient auch die richtige Behandlung erfahren kann.

Bis heute ist die genaue klinische Untersuchung (Belastung), die Ultraschalluntersuchung der Bänder und Muskeln nebst der Röntgendiagnostik ein unverzichtbarer Bestandteil der der Konservativen Orthopädie.

Im den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir einen kleinen Ausschnitt an Behandlungsoptionen auf.