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Seit dem Jahre 2007 wenden wir die Minimal Invasive Hüftchirurgie in der Versorgung unserer Patienten an.

Inzwischen verfügen wir über die Erfahrung von über 1000 Implantationen mit dieser gewebeschonenden Technik.

Je nach Situation können in dieser Vorgehensweise auch Wechseloperationen erfolgen.

Der Vorteil liegt in der Schonung der Weichteile und in der zügigeren Mobilisation nach der Operation.

Historisch betrachtet ist die Minimal Invasive Chirurgie eigentlich keine Erfindung der Neuzeit, auch wenn dies in den Medien gerne so dargestellt wird.

Der von uns favorisierte Watson-Jones Zugang findet seit 1936 Anwendung. 

Die Gründe für die Anwendung sind die relativ gute Übersicht, die Schonung der Weichteile, insbesondere des mittleren Gesässmuskels (M. glutaeus medius), der messbar geringere Blutverlust und die volle Belastbarkeit bereits ab dem ersten postoperativen Tag.

In sogenannten Langzeitstudien relativiert sich dieser Vorteil wieder etwas, von Patientenseite wird die MIS Technik jedoch durchwegs als sehr positiv empfunden. insbesondere ist das Krankheitsempfinden in den ersten Wochen durch die zügige Mobilisation und den Wiedergewinn an Bewegungsfreiheit deutlich geringer ausgeprägt.

Am Operationstag erholen sich die Patienten um dann ab dem ersten postoperativen Tag die ersten Schritte mit dem neuen Gelenk unternehmen zu können.

In den Folgetagen gewinnen die Patienten zunehmend an Aktivität, lernen das Laufen an 2 Stöcken, das Treppensteigen und die eigene Versorgung unter Aufsicht der Pflege und Physiotherapie.

Wie bereits erwähnt ist hier bereits die volle Belastung des operierten Beines gestattet.

Ein grosser Anteil der Patienten kann bei reizfreier Wundheilung zwischen dem 3. und 8. postoperativen Tage bereit das Spital wieder verlassen.

Heute eher selten geworden ist die stationäre Rehabilitation.

 

Sehen wir den Bedarf dieser Massnahme, stellen wir einen Antrag für eine Kostengutsprache bei den Versicherungen.

Es muss aber explizit darauf hingewiesen werden, dass die definitive Entscheidung über eine Bewilligung seitens der Versicherung gefällt. wird.

Nach der Hüft Operation kontrollieren wir unsere Patienten nach 6 Wochen klinisch und nach 3 Monaten klinisch und radiologisch.

In den Folgejahren empfiehlt die Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie Kontrollen nach den ersten Jahr und danach in 5 Jahresabständen.